Sepia
Als
Sepia bezeichnet man in der Fotografie ein gelb bräunliches aussehen.
Viele ältere Fotos bekommen durch UV
Licht einen "Sepiatouch". Hier ist der Schwarzanteil auf den Abzügen Bräunlich geworden und das Papier Creme farben. Fast seit dem Anfang der Fotografie versuchen Fotografen dieses Phänomen als Effekt zu nutzen und künstlich zu erzeugen. Dies geschieht in der Analogfotografie in einem weitern Bad zwischen Entwickeln und fixieren. Man kann die Fotos auch vor der "Brauntönung" bleichen und später härten. In der Regel befinden sich in den Farbbädern Stoffe wie Thioharnstoff (er ist ein abgeleiteter Stoff des Harnstoffes, bei dem das Sauerstoffatom zu einem Schwefelatom reagiert ist) oder Natriumhydroxid (auch Ätznatron genannt).
In der heutigen Zet haben viele Digitalkameras einen "Sepiamodus" Diese sind aber kein Garant für gute
Sepia Fotos. Außerdem sind sie von
Kamera zu Kamero so unterschiedlich, dass man schon fast von einer X-beliebigen Färbung sprechen kann und nicht vom
Sepia Effekt.
Die meisten guten digitalen Sepiaergebnisse enstehen im
Postwork mit Programmen wie
PS (Photoshop), Lightroom, Paintshop Pro, Corel, Gimp, uvm.
Schnell gute Ergebnisse kann man erzielen, wenn man zuerst das Bild komplett entsättigt und dann mit der Farbbalance Einstellung den richtigen
Farbton erzeugt. Mann kann natürlich mit neueren
PS Versionen schon im Sättigen Dialog färben aber im Farbbalance Dialog kann man zwischen Tiefen Mitteltönen und Lichtern mit dem Ton variieren.
Im Offsetdruck kann man Sepiabilder erzeugen wenn man ein Schwarzweissbild zusätzlich mit einer Schmuckfarbe druckt (Duplexdruck).