Brennweite

Die
Brennweite f ist die Entfernung einer
Linse zu ihrem Brennpunkt (Fokus).
Ein Beispiel: Bündelt man Sonnenlicht mit Hilfe einer Sammellinse auf eine Projektionsfläche, so entsteht auf dieser ein Abbild der Sonne. Die Größe des projizierten Abbildes der Sonne verändert sich hierbei mit dem Abstand der
Linse zur Bildebene. Ist die Größe des Bildes der Sonne am kleinsten, entspricht der Abstand der
Linse zur Bildebene genau der
Brennweite der Linse.
Mit der
Brennweite kann man zudem auch Bilder gestalten. Aufgrund der unterschiedlichen
Brennweiten erreicht man unterschiedliche Bildwirkungen.

Mit einer
brennweite von 24mm kann man auf relativ kurze distanz einen großen Blickwinkel einfangen. Man bekommen einen überblick über die Umgebung. Die Objekte im Hintergrund sind klein und das Hauptobjekt kann sich abheben.
Bei einer
Brennweite von 105mm sieht man fast nur noch das Hauptobjekt. Das Umfeld ist nicht mehr zu sehen. Die Objekte im Hintergrund erscheinen größer und näher.
Bei Portraitaufnahmen sollte ein
Brennweite von 80mm bevorzugt werden.
Bei beispielsweise 24mm kann die Nase sehr groß werden und die Ohren sehr klein. Das Gesicht sieht merkwürdig aus.
Auch zu große Brenntweiten, über 150mm, sollten vermieden werden da das Gesicht sonst sehr flach und platt erscheinen kann.