Belichtungszeit

Als
Belichtungszeit bezeichnet man die Zeit das fotoaktive Medium (Film oder Sensor bei digitalen Kamerasystemen) für freigegeben wird. Dies kann durch verschiedene technische Abläufe realisiert werden. Bei einfachen Kompaktkameras wird der Sensor über diesen Zeitraum ausgelesen da diese ohne Verschlussmechanismus aus kommen, bei Spiegelreflexkameras wird die durch den Schlitzverschluss ermöglicht und bei hochwertigen Mittelformatkameras oder älteren Plattenkameras über den sogenannten Zentralverschluss.
Die
Belichtungszeit wird in der Regel an s mit einstellbarer
Belichtungszeit in Zehntel Sekunden oder in vollen Sekunden angegeben (Bsp: 1/30, 30 Zehntel einer Sukunde oder 0,3 Sekunden) Bei Belichtungszeiten über einer Sekunde wird dann nur noch der Sekundenwert angegeben (2 Sekunden usw.)
Mit der
Belichtungszeit lässt sich in der Fotografie die sogenannte Bewegungsunschärfe steuern. Je länger belichtet wird umso stärker die Unschärfe bei bewegten Objekten und natürlich auch die Gefahr verwackelte Bilder zu erhalten, denn nichts anderes ist verwackeln als eine Bewegungsunschärfe durch das Bewegen der Kamera.
Neben der Fotografie spielt die
Belichtungszeit aber auch beim Filmen sowie bei fotometrisch korrekten Renderengines eine Rolle, bei VRay, Maxwell oder Luxrenderer zum Beispiel.