Mit Multi-Pass ist gemeint, dass nicht nur das eigentliche Bild gerendert wird, sondern zusätzlich einzelne Effekte in eigenen
Bitmaps gespeichert werden.
Beispielsweise Ambient-Occlusion, Alpha, Specular (Glanzlicht) oder Diffuse (Farbe).
Aber wozu das Ganze?
Ganz einfach, zum Nachbearbeiten im
Compositing (also Zusammenfügen) in einem 2D Bildbearbeitungsprogramm oder Videobearbeitungsprogramm (z.B. , After Effects, Shake, Fusion etc.).
Wir befinden uns also im
Postwork. Auch aus eigener Erfahrung weiß ich, dass viele das
Postwork vermeiden weil Ihnen die Kenntnisse z.B. in fehlen.
Dank der Multi-Passes muss man aber nicht viel mehr Wissen als den Umgang mit Ebenen.
Dieses Tutorial ist eigentlich mehr eine Erläuterung und dient lediglich dem Verständnis.
Multi-Passes hinzufügen
In den Rendereinstellungen von
3ds Max gibt es einen Unterpunkt
Render Elements, dort wählen wir die Passes die wir verwenden möchten aus.
Ausgehend von meinen Beitrag zum Contest 2179 (der-webdesigner.net) verwende ich 4 Passes.
Vier Passes sind nicht wirklich viel, es wären weit mehr Möglich.
Im einzelnen verwende ich folgende Passes:
Diffuse
Specular
und je einen recht hellen
Ambient-Occlusion Pass und einen etwas dunkleren
Die zwei AO Passes dienen zur besseren Kontrolle der hellen und dunklen Bereiche im Bild.
Compositing
Die vier einzelnen
Bitmaps schieben wir nun als Ebenen in eine Neue Datei und bennen die Ebenen entsprechend.
Die einzlnen Passes:

Nur der Diffuse Pass

Diffuse und
Ambient Occlusion (dunkel)

Diffuse und beide
Ambient Occlusion Passes

Diffuse und Specular

Mein Ergebnis mit folgenden Einstellungen:
Zumvergleich das original
Render ohne Postwork:
Mulit-Pass
Rendering ist eine feine Sache die sich jeder mal ansehen sollte. Mit etwas Übung kann man seine
Render auf einfache Weise verbessern.