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Weitere Fotos mit plastischer Bearbeitung ..

von meermike
Schneebagger_950pixel.jpg
Showroom Fotografie

Weitere Fotos mit plastischer Bearbeitung ..


meermike
GA

Beiträge: 6
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meermike's Beitrag vom 18.07.2010 um 15:18 Uhr // Beitrag Nr. 1
Sorry, wollte eigentlich nachträglich noch weitere Fotos in mein anderes Posting einfügen, aber das geht anscheinend nicht mehr. Deshalb hier noch zwei Fotos mit der von mir erwähnten Plastischen Bearbeitung. Das Foto mit den Erzhügeln vor dem dominanten Wolkenhimmel war das erste Foto, bei dem dieser 3D-Effekt am Ende der Bearbeitung plötzlich auftrat. Zum Glück hatte ich eine umfangreiche Bearbeitungs-Checkliste geführt und konnte und kann diesen Effekt - mal mehr, mal weniger - bei anderen Fotos ebenfalls erzeugen.

Weitere Foto-Experimente von mir könnt ihr bei Interesse auf

www.3D-Fotos.de

angucken.

Da die Bearbeitung sehr zeitraubend ist und ich außerdem noch ziemlicher Fotografie-Anfänger bzw. -Bearbeiter bin, kommen wohl nur selten neue Fotos hinzu.

Grüße aus Emden

Michael

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Bilder:Erzhüglel im Emder Hafengebiet

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Angbor
GA-Administrator

Beiträge: 706
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Angbor's Beitrag vom 18.07.2010 um 17:28 Uhr // Beitrag Nr. 2
Was ich bei dem Bagger etwas eigenartig finde ist das der Schnee nach hinten hin Unschärfer wird der Bagger selbst und der Boden darunter aber Durchgehend knackescharf ist. Der Krams im Vordergrund danna uch wieder Knackscharf aber Elemente die auf der Gleichen Ebene Liegen wieder unscharf. (zB an den Baggerschaufeln)

Durch die fehlenden Hellighkeitskontraste und die teils durchgängige Schärfe die du bei einigen Bildern hast geht dir extrem viel der Tiefenwirkung flöten. Du hast zwar im Bild Massig viele feine Details, was die Bilder dann auch etwas unruhig werden lässt, aber nichts wo sich das Auge wirklich fest beissen kann.

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AGF81
GA

Name: Andi
Beiträge: 208
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AGF81's Beitrag vom 18.07.2010 um 17:40 Uhr // Beitrag Nr. 3
Hi Michael, ich grüße dich....
Gibt´s eigentlich vom Baggerfoto eine unbearbeitete Version?. Von plastischer Bearbeitung hab ich keine Ahnung. Mich würden mal so Zwischschritte bei der Bearbeitung interessieren. Das hat nämlich schon eine coole Wirkung.:thumbsup:

Gruß Andi
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meermike
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meermike's Beitrag vom 18.07.2010 um 18:35 Uhr // Beitrag Nr. 4
Was ich bei dem Bagger etwas eigenartig finde ist das der Schnee nach hinten hin Unschärfer wird der Bagger selbst und der Boden darunter aber Durchgehend knackescharf ist. Der Krams im Vordergrund danna uch wieder Knackscharf aber Elemente die auf der Gleichen Ebene Liegen wieder unscharf. (zB an den Baggerschaufeln)


Hallo Angor. Danke für Deine Anmerkung.

Deine Kritik, was den "unlogischen" Unschärfeverlauf angeht, habe ich schon mehrfach in Foren gelesen. Dieser Verlauf ist aber meiner Meinung nach absolut nicht unlogisch, da ich bei meinen Fotos nur die tatsächliche Sichtweise des Gehirnes simuliere. Wer in der Natur bzw. Realität mal ganz genau aufpasst, wird feststellen, daß man ausschließlich die Motive, die in einer Landschaft stehen und die irgendwie interessant sein könnten fokussiert und vollkommen automatisch alles andere "ausblendet" im Sinne von "das wird nicht fokussiert". Nach meiner Theorie und meinen Beobachtungen ist es so, daß man das Allermeiste niemals scharf sieht und das betrifft auch Bereiche direkt neben einem interessanten Motiv auf der gleichen Ebene. Ich weiß, daß das absolut gegen die Gesetze der Optik spricht, aber wir sehen eben nicht nach den Gesetzen der Optik, sondern nach den Gesetzen unseres Gehirnes. Da meine Fotos durch diese Bearbeitungsweise auch deutlich plastischer und dreidimensionaler wirken, muß da etwas dran sein. Bei der üblichen Bearbeitung mit gleichen Schärfen bzw. Unschärfen je nach Entfernungsebene kommen diese Effekte nicht zustande, jedenfalls nicht ohne die 3D-Brillen-Technik. Ich habe jetzt schon viele hundert Stunden an diesem Thema experimentiert und bin zu diesem Schluß gekommen. Ich persönlich werde solche Motive jedenfalls auch zukünftig ausschließlich so bearbeiten. Ist natürlich schwierig, wenn man als kleiner Hobbyfotograf gegen die übliche Lehrmeinung anbearbeitet. Das gibt immer wieder Kritik, aber auch viel Lob in diversen Communities und Foren. Für mich zählt aber immer nur das Ergebnis und die herrschende Lehrmeinung interessiert mich überhaupt nicht. Im Bereich der Fotografie zweifle ich übrigens grundsätzlich alles an, was ich nicht selbst überprüft habe.



Durch die fehlenden Hellighkeitskontraste und die teils durchgängige Schärfe die du bei einigen Bildern hast geht dir extrem viel der Tiefenwirkung flöten.


Diese Aussage überrascht mich doch sehr. Gerade die Helligkeitskontraste gehören für mich zu den allerwichtigsten Bearbeitungsschritten bei meiner Technik. Welche Fotos meinst Du denn konkret ? Ich bemühe mich grundsätzlich so viele Helligkeitskontraste wie möglich in ein Foto einzubauen und verwende dafür z.B. Viveza.
Was die durchgängige Schärfe angeht, weiß ich auch nicht was du genau meinst. Außer bei meinen Güterwaggons auf meiner Homepage (entstand noch mit einer veralteten reinen HDR- und Filtertechnik) habe ich nirgends eine durchgehende Schärfe, denn genau das will ich ja nicht. Ich erzeuge mit vielen unterschiedlichen Weichzeichnungen und unterschiedlichen Schärfestufen je nach Entfernungsstufen die Tiefenwirkung, die ich haben will.

Welche Fotos meinst Du denn genau, die durchgängig scharf sind und zu geringe Helligkeitskontraste haben ?


Du hast zwar im Bild Massig viele feine Details, was die Bilder dann auch etwas unruhig werden lässt, aber nichts wo sich das Auge wirklich fest beissen kann.


Die vielen feinen Details sind unerläßlich für den 3D-Effekt bzw. die plastische Wirkung. Ich filtere so lange an einem Foto herum, bis ich das Maximum an Details erreicht habe. Ich weiß, daß es schwierig ist, sich dann noch visuell an Details oder Teilbereiche festzubeißen, aber mir geht es wie gesagt ausschließlich um die plastische Wirkung und für die muß ich auch Opfer bringen. In der Natur kann man sich auch kaum an Details festbeißen, sondern springt ständig mit den Augen von einem Detail zum nächsten. Achtet mal darauf, ist wirklich interessant mal ganz bewußt zu sehen !


Gibt´s eigentlich vom Baggerfoto eine unbearbeitete Version?.


Jo, hab sie mal angehängt. Ist aber nur ein Foto der Belichtungsreihe. Die bearbeitete Version entstand aus einer 3er- Freihand-Belichtungsreihe mit +1, 0 und -1 EV.



Von plastischer Bearbeitung hab ich keine Ahnung. Mich würden mal so Zwischschritte bei der Bearbeitung interessieren. Das hat nämlich schon eine coole Wirkung.:thumbsup:


Wenn ich die Schritte alle genau und mit Erklärungen aufschreiben würde, müßte ich ein ganz dickes Buch schreiben.

Kurzform:

- HDR-Erstellung (Mapping) mit Dynamic Photo HDR
- Filtertechniken in Photoshop (Tiefen/Lichter, Unscharf Maskieren, Gausscher Weichzeichner, Color Effex Pro, Viveza, und viele andere Module und Filter.


Gruß
Michael

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AGF81
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Name: Andi
Beiträge: 208
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AGF81's Beitrag vom 18.07.2010 um 18:58 Uhr // Beitrag Nr. 5
Danke Michael, ich hoffe das Buch ist bald fertig!:lol: Nein,Scherz, ähm was mich nach durchsicht deiner Fotos ein wenig stört, ist der dominante Himmel. Der könnte ein wenig auf Farbe und plastische Wirkung verzichten. :-)
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Angbor
GA-Administrator

Beiträge: 706
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Angbor's Beitrag vom 18.07.2010 um 20:07 Uhr // Beitrag Nr. 6

Welche Fotos meinst Du denn genau, die durchgängig scharf sind und zu geringe Helligkeitskontraste haben ?


zB Abstellgleis...

Deine Kritik, was den "unlogischen" Unschärfeverlauf angeht, habe ich schon mehrfach in Foren gelesen. Dieser Verlauf ist aber meiner Meinung nach absolut nicht unlogisch, da ich bei meinen Fotos nur die tatsächliche Sichtweise des Gehirnes simuliere. Wer in der Natur bzw. Realität mal ganz genau aufpasst, wird feststellen, daß man ausschließlich die Motive, die in einer Landschaft stehen und die irgendwie interessant sein könnten fokussiert und vollkommen automatisch alles andere "ausblendet" im Sinne von "das wird nicht fokussiert".


Und genau das erreicht man durch ordentlichen Einsatz von Tiefenschärfe und guter Bildkomposition. Du lenkst eben den Blick des Betrachters genau dorthin wo du ihn haben willst.

Welche Fotos meinst Du denn genau, die durchgängig scharf sind und zu geringe Helligkeitskontraste haben ?

Sieht man Meiner Menung nach am besten bei Abstellgleis zB die brutale Durchzeichnung bei dem Schotter bringt das Bild nicht im geringsten weiter lenkt aber das Auge massiv vom Wagen ab.

Ich will auch garnicht die eigentliche Arbeit selbst in Frage stellen, denn die ist sehr sauber gemacht. Aber mit Effekten gerade bei so extremen Eingriffen ist es, natürlich nur meiner Meinung nach, wie mit Peperonies. Ein tolles Gewürz aber zuviel versaut den ganzen Gulasch.

Ich versuch mir beim Fotografieren schon immer ein wenig vor zustellen welche Geschichte das Bild erzählen soll und wie ich diese am besten erzählen kann. zB beim Bagger wie bringen die scharfen Gegenstände im Vorergrund das Bild weiter (also Effekt mal bei Seite)

Ich weiß, daß es schwierig ist, sich dann noch visuell an Details oder Teilbereiche festzubeißen, aber mir geht es wie gesagt ausschließlich um die plastische Wirkung und für die muß ich auch Opfer bringen.


Das sollte aber nicht auf Kosten des Bilds selber gehen. Bei "Angebunden" zBö. ättest du allein durch Unschärfe zwischen Vorder und Hintergrund wesentlich mehr psychische Plastizität erreichen können als du mit stundenlanger Nachbearbeitung je erreich wirst. Das menschliche Hirn schätzt nämlich auch aufgrund der Tiefenschärfe Entfernungen (und somit die Tiefe des Bilds) ab.

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meermike
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Beiträge: 6
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meermike's Beitrag vom 18.07.2010 um 21:02 Uhr // Beitrag Nr. 7
Vielen Dank für Deine Anmerkung.


Welche Fotos meinst Du denn genau, die durchgängig scharf sind und zu geringe Helligkeitskontraste haben ?


zB Abstellgleis...



Tja, das hatte ich ja geschrieben. Dieses Foto war der Vorgänger. Bei der Erstellung dieses Fotos wußte ich noch gar nichts von der Bedeutung von Weich- und Scharfzeichnungen für die plastische Wirkung. Erst beim nachfolgenden Foto (Emder Berge) habe ich diesen Effekt zufällig entdeckt und wende ihn seitdem konsequent an. Mal mit mehr, mal mit weniger Erfolg. Ich kenne noch nicht alle Regeln und muß sie mir erst bei jedem Foto durch Experimente erarbeiten.



Deine Kritik, was den "unlogischen" Unschärfeverlauf angeht, habe ich schon mehrfach in Foren gelesen. Dieser Verlauf ist aber meiner Meinung nach absolut nicht unlogisch, da ich bei meinen Fotos nur die tatsächliche Sichtweise des Gehirnes simuliere. Wer in der Natur bzw. Realität mal ganz genau aufpasst, wird feststellen, daß man ausschließlich die Motive, die in einer Landschaft stehen und die irgendwie interessant sein könnten fokussiert und vollkommen automatisch alles andere "ausblendet" im Sinne von "das wird nicht fokussiert".


Und genau das erreicht man durch ordentlichen Einsatz von Tiefenschärfe und guter Bildkomposition. Du lenkst eben den Blick des Betrachters genau dorthin wo du ihn haben willst.


Tja, und da behaupte ich etwas ganz anderes und neues! Mit dem Einsatz von Tiefenschärfe per Blendeneinstellung (ich nehme mal an, das meinst Du) kann man keine zufriedenstellenden plastischen Eindrücke erzeugen, da die Objektive durch die Bank weg und unabhängig von deren Preisklasse keine realistische Tiefenschärfe bzw. Tiefenunschärfe erzeugen können. Die Hintergrundunschärfe bzw. die Vordergrundunschärfe ist grundsätzlich unrealistisch und nur in absoluten Ausnahmefällen mal passend. Guckt euch mal in der Realität an, was ihr im Hintergrund seht, wenn ihr euren Daumen am ausgestreckten Arm vor die Augen haltet und ihn mit euren Augen fokussiert. Wetten, ihr erkennt mehr vom Hintergrund, als irgendein Obektiv aus gleicher Position mit egal welcher Blende oder Makroeinstellung darstellen würde ?? Und genau das ist das Problem. Augen bzw. Gehirn und Objektive sehen die Realität vollkommen unterschiedlich und darum erkennt das Gehirn auch jedes herkömmliche Foto als Fake !! Ganz davon abgesehen kann kein Objektiv Unschärfen zwischen Motiven einer gleichen Entfernungsebene erzeugen und das ist ja genau das, was meiner Meinung nach nötig ist für plastische Eindrücke.

Aber es stimmt, ich lenke den Blick des Betrachters durch die Bearbeitung genau da hin, wo ich ihn haben will. Dies ist aber nur ein Nebeneffekt meiner Bearbeitungstechnik, denn diesen Effekt kann man hervorragend für zukünftige Werbeplakate und Werbeanzeigen in Druckmedien verwenden, wo das Produkt ins Auge springen soll und nichts den Betrachter ablenken soll. Wie gesagt, diese Überlegung kam erst später und ich habe ihn z.B. bei meinem VW-Schild auf meiner Homepage mal bei einem ganz primitiven Experiment angewendet. Sowas geht auch mit Autos, Schmuck, Waschmaschinen, Schokoriegeln oder sonstwas.

http://www.fototreff24.de/act/fpic_big/id/204302/start/8607/1_werbefoto_nur_ein_einfacher_versuch.html

Welche Fotos meinst Du denn genau, die durchgängig scharf sind und zu geringe Helligkeitskontraste haben ?

Sieht man Meiner Menung nach am besten bei Abstellgleis zB die brutale Durchzeichnung bei dem Schotter bringt das Bild nicht im geringsten weiter lenkt aber das Auge massiv vom Wagen ab.


Stimmt! Hatte aber ja schon erwähnt, daß dies nur noch nicht bearbeitet wurde, da ich die Technik noch gar nicht kannte. Dieses Foto gehört eigentlich gar nicht auf diese Homepage.


Ich versuch mir beim Fotografieren schon immer ein wenig vor zustellen welche Geschichte das Bild erzählen soll und wie ich diese am besten erzählen kann. zB beim Bagger wie bringen die scharfen Gegenstände im Vorergrund das Bild weiter (also Effekt mal bei Seite)


Da muß ich zugeben, daß ich ganz intuitiv und mit einziger Fixierung auf den späteren eventuellen 3D-Effekt meine Motive aussuche und fotografiere. Was letztlich dabei rauskommt, sehe ich erst später bei der Bearbeitung. Ich weiß aber ganz genau, welcher Aufnahmewinkel, welcher Lichteinfall, welche Witterung, welche Farben der Motive usw. den Effekt begünstigt. An eine Geschichte habe ich aber bei einem Foto weder bei der Aufnahme, noch beim Betrachten jemals gedacht. Mir geht es einzig und allein um die Wirkung (Aha-Effekt). Aber vielleicht klappt der Effekt unter Umständen auch bei Fotos mit Geschichte. Schaun mer mal ..

Ich weiß, daß es schwierig ist, sich dann noch visuell an Details oder Teilbereiche festzubeißen, aber mir geht es wie gesagt ausschließlich um die plastische Wirkung und für die muß ich auch Opfer bringen.


Das sollte aber nicht auf Kosten des Bilds selber gehen. Bei "Angebunden" zBö. ättest du allein durch Unschärfe zwischen Vorder und Hintergrund wesentlich mehr psychische Plastizität erreichen können als du mit stundenlanger Nachbearbeitung je erreich wirst.


Da muß ich nochmal widersprechen. Man hätte mit mehr objektivbedingten Unschärfeverlauf nicht mehr psychische Plastizität erzeugen können. Ansonsten würde es von solchen Effektfotos nur so wimmeln im Netz. Es geht eben nicht mit Objektiven, sondern nur durch gezieltes Selbst-Hand-anlegen per EBV. Sicherlich geht es noch viel besser als ich es momentan kann, da ich selbst noch absoluter Neuling auf diesem Spezialgebiet bin, aber sicher geht es niemals besser oder einfacher mit irgendeinem Objektiv. Sowas würde ich erst glauben, wenn ich es live sehen würde. Bis jetzt habe ich trotz monatelangen Diskussionen in mehr als 50 Foren noch niemanden gefunden, der mir ein entsprechendes Beispiel zeigen konnte.


Das menschliche Hirn schätzt nämlich auch aufgrund der Tiefenschärfe Entfernungen (und somit die Tiefe des Bilds) ab.


Ja, stimmt genau, aber bei unrealistischer Tiefenschärfe bzw. -unschärfe klappt das eben nicht. Und genau dieses Problem haben unsere ach so tollen Objektive. Ich selbst benutze übrigens nur das Standard-Kit-Objektiv "Zuiko Digital 14-42mm" meiner Olympus und öffne niemals die Blende bei der Aufnahme. Störende Unschärfen im Foto kann man hinterher nicht mehr korrigieren - Schärfen sehr wohl (Weichzeichung).

Gruß und gute N8
Michael

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Angbor
GA-Administrator

Beiträge: 706
Registriert: 25.11.2009

Angbor's Beitrag vom 26.07.2010 um 13:24 Uhr // Beitrag Nr. 8
Ja, stimmt genau, aber bei unrealistischer Tiefenschärfe bzw. -unschärfe klappt das eben nicht.

Du verwechselst da warscheinlich Teifenschärfe und selektiver Wahrnehmung bei der das Hirn bestimmte Teile ausblendet die gerade unwichtig sind.

Es ist eben realistische Tiefenschärfe da du selbst beim Auge ein Öffnung hast durch die das Bild zum Sensor (ein dem Fall die Netzhau) kommt. Oder kannst du auf zwei in der Tiefe auseinander liegenden Bildebenen gleichzeitig Scharfstellen (mit dem Auge jetzt)? Ich nicht.

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meermike
GA

Beiträge: 6
Registriert: 18.07.2010

meermike's Beitrag vom 27.07.2010 um 19:23 Uhr // Beitrag Nr. 9
Ja, stimmt genau, aber bei unrealistischer Tiefenschärfe bzw. -unschärfe klappt das eben nicht.

Du verwechselst da warscheinlich Teifenschärfe und selektiver Wahrnehmung bei der das Hirn bestimmte Teile ausblendet die gerade unwichtig sind.

Es ist eben realistische Tiefenschärfe da du selbst beim Auge ein Öffnung hast durch die das Bild zum Sensor (ein dem Fall die Netzhau) kommt. Oder kannst du auf zwei in der Tiefe auseinander liegenden Bildebenen gleichzeitig Scharfstellen (mit dem Auge jetzt)? Ich nicht.


Nein, ich habe es nicht verwechselt. Das sind zwei ganz paar unterschiedliche Schuhe, die ich meine.

Deine "Theorie" mit der identischen Betrachtung von Objektiv und menschlichem Auge ist absolut berechtigt, ich hatte das auch immer gedacht, aber sie stimmt eben nicht ganz. Natürlich stellen die Augen unterschiedlich entfernte Objekte auch unterschiedlich scharf, je nachdem, wo du hinguckst. Das was ich aber festgestellt habe ist der Unterschied in dem Bereich, der hinter und vor dem Schärfepunkt liegt. Hier sind die sichtbaren Ergebnisse zwischen Augen (dem Gehirn!) und dem Objektiv (Foto) eben ganz anders und deshalb kommen bei Fotos i.d.R. auch keine wirklich plastisch wirkenden Fotos heraus, da das Gehirn ein Foto sofort als Fake erkennt. Erst wenn man dieses unterschiedliche bokeh (oder wie das heißt) z.B. per Weichzeichner anders gestaltet, als das eine Kamera bzw. ein Objektiv tut, kommt ein realistischer Eindruck für unser Gehirn zustande und erzeugt dadurch anscheinend automatisch einen plastischeren Eindruck. Eines muß man auf jeden Fall akzeptieren und das ist von der modernen Gehirnforschung auch eindeutig bestätigt. Wir sehen mit dem Gehirn und nicht mit den Augen. Die Augen liefern nur grobe und sehr ungenaue Eindrücke der Wirklichkeit. Das Gehirn macht daraus erst Bilder im Kopf (z.B. indem es ständig wichtige Dinge fokussiert) und zieht dabei auch Erfahrungen und weitere Faktoren mit ein. Ansonsten würden die klassischen optischen Täuschungen auch nicht so hervorragend klappen. Eine Kamera bzw. ein Objektiv würde sich von einer optischen Täuschung niemals überlisten lassen und nur genau das abbilden, was es "sieht".

Ist wirklich ein schwieriges Thema, aber wen es interessiert, der sollte sich z.B. mal einige Folgen von "Geist und Gehirn" mit Manfred Spitzer im Internet ansehen. Gibt es dort als Streams bei Bayern Alpha, oder einen anderen Sender. Weiß ich jetzt nicht. Dort werden Dinge erklärt, da sitzt Du mit offenem Mund vor dem Fernseher und kannst es nicht glauben.

Gruß
Michael

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Babumbol
GA & R2L

Beiträge: 78
Registriert: 25.11.2009

Babumbol's Beitrag vom 28.07.2010 um 11:03 Uhr // Beitrag Nr. 10
Bis jetzt habe ich trotz monatelangen Diskussionen in mehr als 50 Foren noch niemanden gefunden, der mir ein entsprechendes Beispiel zeigen konnte.

In mehr als 50 Foren? Ja dann musst Du wohl in allem Recht haben. Eindeutig.

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AGF81
GA

Name: Andi
Beiträge: 208
Registriert: 10.04.2010

AGF81's Beitrag vom 30.07.2010 um 10:04 Uhr // Beitrag Nr. 11
Ich hab mir über 15 Seiten reingezogen, wo deine Fotos verbreitet sind...
Zitat Meermike von Fototreff "......wollte mal gucken, was in anderen Communities so los ist. Ich glaube, jetzt habe ich fast alle durch....."
Michael, wirst du den in irgendeinem Forum eine überarbeitete Version posten?
AGF81.Deviantart.com

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