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Seriöser Strukturvertrieb / MLM möglich?


porono
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porono's Beitrag vom 19.06.2010 um 18:47 Uhr // Beitrag Nr. 1
Hallo meine Globis,

ich möchte mal gerne ein Thema anschneiden und mit euch etwas darüber diskutieren. Ich versuche das mal vollkommen wertfrei zu formulieren und stehe dem Ganzen vollkommen neutral gegenüber.

AUSGANGSLAGE
MLM (Multi-Level-Marketing) oder auch "Strukturvertrieb" genannt, hat in Deutschland und auch in vielen anderen Ländern ein sehr negatives Image. Diese Tatsache beruhrt vor allem darauf, dass viele Unternehmen (z.B. aus der Finanzbranche) unseriöse Geschäftsmodelle verfolgen und ausschließlich auf Umsätze aus sind. Vor allem müssen viele "Strukkis" sich entweder für die oberen Schichten abrackern und oft sogar erst einmal noch Geld für den Eintritt, für Werbematerial oder sonst was zahlen (Abzocke).

GRUNDFRAGE
Basierend auf der Annahme, dass ...
- das Produkt in Ordnung ist und weder gegen Gesetze noch gegen die guten Sitten verstößt
- die Teilnehmer keinerlei Eintrittskosten haben
- und es keine Verflichtungen, Knebelverträge und keinerlei "Druck" gibt

... nun die Frage:

"Kann es einen seriösen Strukturvertrieb geben und wenn ja, ist das für Studenten und Freiberufler als (und ausschließlich!) nebenverdienst interessant?"

Mich würden dazu eure Meinungen interessieren.

Dann mal los mit der Diskussion :-D

Florian
Jaa... ehh... da wird ja auch viel geredet ...
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DanielAK
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DanielAK's Beitrag vom 19.06.2010 um 19:25 Uhr // Beitrag Nr. 2
Das kommt ganz darauf an, wie erfolgreich sich das gestaltet. Will heißen: Wenn sich die Nummer für mich zumindest nicht ein wenig lohnt, mache ich es nicht (da wäre es mir persönlich auch einerlei ob es sich Strukturvertrieb, Direktvertrieb oder sonst was für einen Vertrieb nennt). Letztendlich wirst Du nur dann Leute zum Mitmachen bewegen, wenn Du zusichern kannst, daß sich das für den Mitmacher lohnt.

Es geht um Geld; fliesst das nicht, wird es sich nicht durchsetzen.

Grüße
Daniel

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maView
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maView's Beitrag vom 20.06.2010 um 12:38 Uhr // Beitrag Nr. 3
Moin!

Gute Frage ob es überhaupt seriösen Strukturvertrieb gibt. Oder vielmehr was versteht man darunter.
Denn eines ist mal klar, es ist eine Stelle (Vermittler) mehr die mitverdienen möchte.
Einige Strukturvertriebe sind ja Tochter-Gesellschaften von irgendwelchen Dach Organisationen und stellen sich aber unabhängig dar, das finde ich schon nicht mehr Seriös.

Jedoch müssen auch unabhängige S-Vertriebe von den Provisionen der Anbieter leben, und letztendlich ist es so wie Daniel es schreibt...Wenn es sich für alle finanziell lohnt, spricht nichts dagegen.

Das negative Image rührt ja evtl. daher das es sich um ein reines Geschäftsmodell ohne Beratungstätigkeit handelt, es also nur um den Verkauf der Produkte geht. Da fühlt sich so mancher im Nach hinein auf den Schlips getreten. Siehe Banker bashing ;)
Man denkt als Kunde man wird beraten(sugeriert ja auch der Name "Bank.-Versicherung.- Finanz-Berater", aber in wirklichkeit sitzt man einem eiskalten Verkäufer gegenüber für den lediglich das Eigenwohl zählt, das ist wohl ein weiterer Knackpunkt.
http://gspotsimulant.deviantart.com/

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DanielAK
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DanielAK's Beitrag vom 20.06.2010 um 18:10 Uhr // Beitrag Nr. 4
MaView: Interessant. So genau wußte ich darüber nicht bescheid. Unter diesem Licht halte ich es in Sachen 3D Kunst Vermarktung für nicht sinnvoll, da es genug direkte Vertriebswege gibt, die ohne einen Zwischenmann auskommen. Insofern ist da nur die Frage: Was lohnt sich mehr?

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nursoda
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nursoda's Beitrag vom 20.06.2010 um 23:10 Uhr // Beitrag Nr. 5
was genau soll das denn sein? hat das was mit dem Verkauf von 3D-produkten oder allgemein SoftwareProdukten zu tun, oder kann man es darauf anwenden? was ist das? mal so für Dummies :O)

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porono
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porono's Beitrag vom 21.06.2010 um 06:39 Uhr // Beitrag Nr. 6
Danke euch schon mal für eure Antworten.

maView hat schon richtig geschrieben, dass dieses Modell in verruf geraten ist, da z.B. der Finanzdienstsektor und auch oft der Kosmetiksektor auf dieses Modell setzt, vor Ort aber keinerlei (korrekte) Beratung liefert. Dem Kunden wir suggeriert, dass er einen Kundenberater vor sich hat - in wirklichkeit sitzt der Kunde einem eiskalten Verkäufer gegenüber, der ausschließlich auf die Provision schielt.

Bei meinem Modell geht es vielmehr darum, dass es sich um eine Dienstleistung handelt, die bekannt online gemacht werden soll (egal, ob das nun ein Onlineshop, eine Auktionsplattform, eine Plattform wie R2L.commerce oder sonst was ist). Dabei soll der "Struktuvertriebler" das als reine Nebentätigkeit sehen und selbst keinerlei Beratung durchführen (sodass diese nicht minderwertig werden kann). Er soll lediglich "im vorbeigehen und ohne zwang" auf den ihm zur Verfügung stehenden Plattformen (z.B. ein eigenes Forum, Facebook, Twitter, MSN, ICQ, Freundeskreis, Bekanntenkreis) die Dienstleistung bekannt machen und die links zu den entsprechenden Informations-Seiten verweisen. Das wars. Keine Beratung. Keiner Kosten. Keine Verflichtung. Optimal als nebenbenverdienst. Er verdient in dem Augenblick Geld, wenn entweder einer seiner geworbenen Leute, oder geworbene von den geworbenen (bis zu 5 Ebenen weiter) ein Produkt auf der zu vermarktenden Plattform kauft.

Wenn aus den bemühungen des "Strukkis" also dann ein Kunde entsteht, der das Dienstleistungsabgebot nutzt und/oder der auch wieder andere Kunden wirbt, verdient der Werbende "Strukturvertriebler" immer mit. Daher kann das durchaus auch eine langfristige Geschichte sein, da du theoretisch nur einmal eine Ordentliche Basis an geworbenen haben musst, die dann für dich Geld verdienen können.

Ich mach mal ein Beispiel:
BEISPIEL

- Produktpreis 10,- EUR
- Provisionen absteigend pro Ebene (20%, 15%, 10%, 7%, 4%)
- Strukki Hansi will verkaufen, aber keine Kosten haben

Nehmen wir mal an, dass HANSI ein neuer Benutzer auf Plattform XY ist und nun Geld verdienen möchte. Er wirbt 20 Leute, von denen 5 jeweils ein Produkt kaufen. Diese 5 finden es so klasse, dass diese wiedderrum je 20 Leute werben, von denen wieder 5 ein Produkt kaufen. Auf der nächsten Ebene geht das genauso bis hin zur 5. Ebbene. Alle geschieht innerhalb eines Monats (ist natürlich kein Muss, nur um des Beispieles Willen).

HANSI
Hansi hat 5 Kunden direkt Kunden geworben
(5 x 20% von 10 EUR = 10,00 EUR Provi ).

Hansi hat 5x5 Kunden indirekt (2. Ebene)Kunden geworben
(5 x 5 x 15% von 10 EUR = 37,50 EUR Provi ).

Hansi hat 5x5x5 Kunden indirekt (3. Ebene)Kunden geworben
(5 x 5 x 5 x 10% von 10 EUR = 125,00 EUR Provi ).

Hansi hat 5x5x5x5 Kunden indirekt (4. Ebene)Kunden geworben
(5 x 5 x 5 x 5 x 7% von 10 EUR = 437,50 EUR Provi ).

Hansi hat 5x5x5x5x5 Kunden indirekt (5. Ebene)Kunden geworben
(5 x 5 x 5 x 5 x 5 x 4% von 10 EUR = 1.250,00 EUR Provi ).

Gesamte Provision über alle Ebenen für diesen Monat:
1860,00 EUR

Es wird mit Multiplikatoren gearbeitet. Das Beispiel behinhaltet, dass jeder z.B. 20 Personen wirbt, von denen je 5 ein Produkt von 10,-. EUR kaufen. kein total unwahrscheinliches Beispiel, wenn die Werbenden motiviert sind. Es ist ja auch nur ein Beispiel.

Das soll die Idee sein. Was meint ihr?
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Eyecatcher
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Eyecatcher's Beitrag vom 21.06.2010 um 08:36 Uhr // Beitrag Nr. 7
Ähm du beschreibst jetzt gerade eigentlich 1:1 ein Partnerprogramm beziehungsweise die Tätigkeit eines Affiliates :lol::thumbsup:
Ihr Künstler seid doch alle verrückt :-D

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porono
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porono's Beitrag vom 21.06.2010 um 08:45 Uhr // Beitrag Nr. 8
Das ist mir schon klar. Letztendlich ist das aber nichts anderes, als ein Strukturvertrieb und viele Leute sehen das als unseriös an. Daher will ich mal die Stimmung auffangen :-)
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Angbor
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Angbor's Beitrag vom 21.06.2010 um 09:21 Uhr // Beitrag Nr. 9
Was vielleicht auch daran liegt das die Leute die da verkaufen ziemlich unseriös sind.

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porono
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porono's Beitrag vom 21.06.2010 um 09:26 Uhr // Beitrag Nr. 10
Eben. Die leisten keine oft gute Beratung. Das sollte in diesem Konzept eh komplett entfallen. Es sollte dann so laufen:

"schau dir mal folgende Seite an, kann ich dir empfehlen, gute Produkte da. Hinzu kommt: Wenn du da was kaufst krieg ich eine kleine provi, wenn du da andere Leute wirbst die da was kaufen, kriegst du auch eine kleine provi."

Entsprechender Link dazu. Fertig.
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nursoda
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nursoda's Beitrag vom 21.06.2010 um 14:48 Uhr // Beitrag Nr. 11
versteh ich das richtig? an jedem verkauften Produkt verdient dann einer 20% ein anderer 15% ..... der Betreiber des Shops will ja auch nicht ganz leer ausgehen - was verdient der Hersteller dann noch?

außerdem sind 5x5x5x5x5 Produkte ne menge Holz und wenn du solche Berechnungen als nicht unwahrscheinlich verkaufst, fängt das schonmal an unseriös zu werden.

Unseriös werden solche Schneeballsysteme ja immer dadurch, dass allen Beteiligten das Blaue vom Himmel versprochen wird und dann lässt man sich als Hersteller vielleicht auch mal drauf ein, seine Produkte schonmal von vornherein mit relativ hohen Verlusten an den Shop zu übergeben.
Und man bekommt als Shopbetreiber eine Handvoll mehr oder weniger engagierte User, die glauben das fette Geld ganz easy verdienen zu können, um dann festzustellen, dass das System nur in den seltensten Fällen über die zweite Ebene hinausgeht, wenns überhaupt so weit kommt.

Ich will dir ja keine böse Absicht unterstellen, das Prinzip klingt ja goldig, ist aber tatsächlich alles andere als seriös, weil hier mit falschen Versprechungen gearbeitet wird um die User dazu zu bringen Werbung zu machen.

Es ist ja nichts dagegen zu sagen, dass man Leute dazu motiviert Werbung zu machen, aber nicht auf diese Weise, weil man mit solchen Milchmädchenrechnungen die eigenen Leute ganz klar und nur verarscht

aber wenn ihr das machen wollt, dann hab ich da noch einen Tipp: ihr erschafft euch einen Fake Helden der Arbeit, der dann als VorzeigeMarketingFreak in der Welt herumreißt um Kunden zu werben. Vom User zum Millionär - den Job übernehm ich dann gerne, das ist zwar alles andere als seriös, aber im Grunde genommen, was solls, wenns Kohle bringt - ich würds an eurer Stelle mal ausprobieren! würde mich auch interessieren was dabei herauskommt.

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porono
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porono's Beitrag vom 21.06.2010 um 15:00 Uhr // Beitrag Nr. 12
Nene gefaked wird nicht. Das mag nützlich sein, wenn du schnelles Geldverdienen willst, bringt mir aber nichts, da ich langfristige Modelle benötige. In meinem Beispiel wäre die Provision so aufgeteilt:

20 %
15 %
10 %
7 %
4 %

= insgesamt 56% an Provision zu vergeben.

Das wäre kein Problem, da eine Dienstleistung verkauft wird, das ist auf jeden Fall machbar. Dafür wird einiges an Werbung gespart.

Bezüglich des Beispieles war das wahrscheinlich wirklich etwas optimistisch gerechnet. Aber dafür spreche ich ja mit euch drüber - manchmal ist man bei solchen Projekten nämlich zu sehr drin und bedarf einer objektiven Meinung von Außenstehenden.

Nehmen wir mal ein deutlich pessimistisches Beispiel, in dem die Motivation der Werbenden von Ebene zu Ebene nachlässt.(was in der praxis eher unüblich ist, da die unteren auch Geld verdienen möchten):

BEISPIEL:

DANIEL
Daniel hat 5 Kunden direkt Kunden geworben
(5 x 20% von 10 EUR = 10,00 EUR Provi ).

Daniel hat 5x4 Kunden indirekt (2. Ebene)Kunden geworben
(5x4 x 15% von 10 EUR = 30,00 EUR Provi ).

Daniel hat 5x4x3 Kunden indirekt (3. Ebene)Kunden geworben
(5x4x3 x 10% von 10 EUR = 60,00 EUR Provi ).

Daniel hat 5x4x3x2 Kunden indirekt (4. Ebene)Kunden geworben
(5x4x3x2 x 7% von 10 EUR = 84,00 EUR Provi ).

Daniel hat 5x4x3x2x1 Kunden indirekt (5. Ebene)Kunden geworben
(5x4x3x2x1 x 4% von 10 EUR = 48,00 EUR Provi ).

Gesamte Provision über alle Ebenen für diesen Monat:
232,00 EUR


Mir geht es darum:
1. ein faires Vertriebsmodell zu finden und
2. dieses seriös und transparent rüberzubringen.


Sobald man sich seine Provision nicht mehr selbst ausrechnen oder zumindest nachvollziehen kann, wirds unseriös.
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Eyecatcher
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Eyecatcher's Beitrag vom 21.06.2010 um 16:53 Uhr // Beitrag Nr. 13
Sorry ich verstehe es immer noch nicht...
Auch wenn es vielleicht parallelen zu einem "normalen" Strukturvertrieb aufweißt, so handelt es sich, auf die Internetwelt übertragen, doch ganz klar um ein Partnerprogramm.
Wenn auch mit verschachteltem Modell, was aber auch nicht wirklich etwas Neues ist.

Und Partnerprogramme würde ich keinesfalls als unseriös abtun, da die Ausgangslage im Netz eine ganz andere ist. Für den Affiliate und für den Merchant sind Partnerprogramme, so fern richtig eingesetzt, im Internet die beste Alternative zur klassischen CPC-Werbung.

Dem Kunden ist sowieso klar, dass er Werbung vor sich hat. Es wird im keine Beratung suggeriert, wodurch die Geschichte auch nicht unseriös wird.
Der Werbende sollte nur darauf achten, dass die Links oder Module zum Content seiner Seite passen und dem Besucher somit einen Mehrwert bieten. Und wenn dem nicht so ist, verkauft der Affiliate eben weniger und seine Provision ist geringer, ich bin mir aber sicher, dass die Seriosität des Merchants darunter auf keinen Fall leiden wird.


Ein faires Vertriebsmodell zu finden ist da eine andere Geschichte. Hier muss man den Mix aus genug Affiliates und maximalem Gewinn finden. Ist sicher auch von Branche zu Branche unterschiedlich. Um einen Überblick zu erhalten, kannst du dir ja mal die Sales und Lead Werte der Top Zanox Partnerprogramme anschauen: http://affiliate.zanox.com/de/top10-partnerprogramme/
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porono
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porono's Beitrag vom 21.06.2010 um 22:10 Uhr // Beitrag Nr. 14
Wie du das Ding nennst ist doch wurscht. Viele halten es trotzdem für unseriös (wie die Disuksion auf 3D-Ring z.B. zeigt). Daher versuche ich die "unseriösen" Teilstücke zu entlarven und ggf zu verbessern.
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Eyecatcher
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Eyecatcher's Beitrag vom 21.06.2010 um 22:58 Uhr // Beitrag Nr. 15
Natürlich ist die Bezeichnung egal. Aber ich bin der Meinung, dass es im Netz alles andere als unseriös, sondern der Standard für modernes Online-Marketing ist.

Ich schätze 95% der Online Händler ab 500.000 Pageviews haben ein eigenes Partnerprogramm. Viele auch mit Provision über mehrere Ebenen.
Und da gibt es meiner Meinung nach auch keine Teilstücke die unseriös sind. Dazu existiert zwischen Webseite und Besucher überhaupt kein Vertrauensverhältnis, wie zum Beispiel zwischen Kunde und Finanzberater.

Und die Aussagen auf 3D-Ring würde ich wirklich nicht überbewerten. Sie zeigen vielmehr, dass die Autoren dort keinerlei Erfahrung mit Affiliate-Marketing gemacht haben. Als Top-Affiliate kann man wirklich utopische Umsätze generieren. Auf jeden Fall mehr als über AdSense und Co :lol:

Aber vielleicht sollten wir das mal telefonisch besprechen, nicht dass das hier ausartet :lol::lol::thumbsup:
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nursoda
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nursoda's Beitrag vom 22.06.2010 um 00:52 Uhr // Beitrag Nr. 16
also ihr könnt das natürlich nennen wie wollt ihr :O) Affiliate-Marketing, Multi-level-Marketing oder Strukturvertrieb.... hört sich alles extrem geil an, aber im Volxmund heißt das stumpf Schneeballsystem

meine Nachbarin kam mal bei uns an und wollte uns einen Brotteig andrehen, aus dem wir ein Brot backen sollten und dann noch Zutaten dazu oder irgendwie so, damit wir den Teig dann an 5 weitere Leute weitergeben können - ich weiß gar nicht mehr was das für einen Sinn hatte - wahrscheinlich Pech und Pest wenn mans nicht macht.
Ich fand das eklig und hab nö gesagt

die Kirche arbeitet ähnlich :O) kommst du nicht zu uns kommst du in die Hölle und so LOL

Dieses hier vorgeschlagene System, würde ich mal ganz einfach mit in diesen Topf werfen, denn es werden Gewinne in Aussicht gestellt, die nicht zu erreichen sind. Wer da nicht mitmacht, muss ja dumm sein und lässt sich was entgehen
Ich bezweifle sogar, das die letzte Rechnung realistisch wäre, selbst wenn der Shop hier mit tausenden von MustHaveProdukten gefüllt wäre.

Will ich von guten Bekannten in ein Schneeballsystem eingeführt werden? nö
von weniger guten Bekannten schon gar nicht
und über den Wert von FaceBookFreunden brauchen wir glaub ich nicht zu reden.

Die Idee ist insofern gut, dass sich mit Sicherheit 2 oder 3 gutgläubige Leute finden, die an so ein Schneeballsystem glauben und dann losziehen und GA3 hier und da ins Gespräch bringen. Das ist doch ne feine Sache, also was solls - macht das! Man kann euch auch nicht vorwerfen, dass die Sache unseriös wäre, denn rein rechnerisch kann man ja reich werden damit.

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porono
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porono's Beitrag vom 22.06.2010 um 08:35 Uhr // Beitrag Nr. 17
Du weißt, dass ich auf deine Meinung Wert lege, weil das Meist zu konstruktiven Diskussionen führt. Dein letzter Beitrag ist jedoch unsinn und sachlich vollkommen Falsch:

Ein Schneeballsystem ist etwas vollkommen anderes und in Deutschland verboten. Das Schneeballsystem ist auf eine ständig wachsende Anzahl von Teilnehmern angewiesen, das ist hier z.B. nicht der Fall. Bei solchen Behauptungen musst du aufpassen. Beim MLM geht es darum, Vertriebsstrukturen aufzubauen, an denen mehrere Ebenen mitverdienen. Das ist vollkommen legal und wenn man es richtig macht, auch seriös. Dir Frage ist nur, wie man das kommuniziert - denn leider wird MLM von vielen Firmen unseriös verwendet. Das ist das Problem.

Davon abgesehen spreche ich doch gar nicht von GA. Wo habe ich das gesagt? Vielleicht (aber auch nur vielleicht) ist das System MLM (kein Schnellballsystem!) für R2L.commerce interessant. Grundlegend spreche ich aber von einer komplett anderen Plattform.

Die Frage ist ja: Was lässt das System unseriös erscheinen und was ist wirklich unseriös. Folgendes hat sich bisher herauskristallisiert:

1. mangelde Transparenz (ist ein Argument)
2. übertriebene und unrealistische Versprechungen (ein bisschem auch meine Schuld, man sollte wesentlich kleinere Rechenbeispiele bringen)


was noch?
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Eyecatcher
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Eyecatcher's Beitrag vom 22.06.2010 um 08:36 Uhr // Beitrag Nr. 18
Zur Seriosität ist mir doch noch etwas eingefallen:
Für den Zwischenmann müssen die technischen Details und Provisionsbestimmungen ganz klar offen sein. Da spielen dann Begriffe wie PPL, PPS, Cookie-Lifetime, ad materials, CSV-Datafeed oder "average market basket" eine Rolle.
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nursoda
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nursoda's Beitrag vom 22.06.2010 um 17:55 Uhr // Beitrag Nr. 19
ein Schneeballsystem ist nur dann verboten, wenn es darum geht eigenes Kapital mit einzubringen - in deinem Beispiel ist es halt Arbeitszeit, Kontakte, Erfahrung.. was investiert werden müsste und selbstverständlich ist das System, das du hier beschrieben hast auf eine wachsende Zahl von Teilnehmern angewiesen, sonst kommt da ja nichts bei rum.
Der Vergleich mit einem Schneeballsystem ist also nicht völlig abwegig.

Ok ich dachte du wolltest so ein System auf den Shop hier anwenden, was wohl auch durch deine Rechenbeispiele so bei mir angekommen ist, das wäre natürlich Unsinn. Wenn es um Kapitalanlagen oder versicherungen oder son Zeug geht, dann mag das eventuell ne andere Sache sein, weil man da sowieso schonmal grundsätzlich aufgerufen ist misstrauisch zu sein.

Und wie ja hier auch schon gesagt wurde, kommt es auch immer drauf an, auf welche Art und Weise von den Unprofis um Kunden geworben wird.

geiles Beispiel:o) Ein Klassenkamerad hat mich mal angerufen und wollte ein Klassentreffen organisieren und fragte so beiläufig, ob ich Interesse daran hätte, im Rahmen dieser Veranstaltung dann über die Vorzüge dieser und jener Versicherung informiert zu werden - das fand ich echt mal ne ganz tolle Idee :O)

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porono
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porono's Beitrag vom 23.06.2010 um 08:53 Uhr // Beitrag Nr. 20
Sowas ist natürlich ziemlich plumb und nervig. Da liegt ja hier der große Unterschied. Keine Beratung, Keine "Information". Einfach nur "hey, schau dir die Plattform mal an’". Punkt.

Aber noch zur Richtigstellung:
1. Es ist definitiv kein Schneeballsystem, da dieses Ausschließlich mit Kapital betrieben wird und auf eine ständig wachsende Zahl von Mitgliedern angewiesen ist (siehe Punkt 2). Sonst ist es laut definition keins ;-) . Nicht das man hier auf die Idee kommen würde, wir würden über etwas illigales Diskutieren. Das ist nicht der Fall.

2. Ist es nicht korrekt, dass das System auf eine Ständig wachsende Zahl von Benutzern angewiesen ist. Dann hast du das System nicht verstanden. Das Provisionssystem funktionier mit einem, mit fünf oder mit fünfhundert "Kunden" ;-)
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nursoda
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nursoda's Beitrag vom 23.06.2010 um 15:48 Uhr // Beitrag Nr. 21
ja und da find ich, das es schon unseriös wird
Du bestreitest, dass dieses System darauf angewiesen ist, möglichst viele Mitglieder ranzuschaffen, was ja richtig ist, aber dann funktioniert das System halt nicht so wie du es beschreibst - der Witz bei der Sache soll ja schließlich sein, das die Mitgliederzahl wächst. Investierte Zeit und Kontakte könnte man mit Kapital gleichsetzen - natürlich nicht vor einem Richter

So eine Argumentation nennt der Volxmund dann "Aalglätte"

Du bezeichnest mich dann noch als dümmlich, weil ich das System nicht verstanden haben soll, du kommst hier mit der rechtlichen Lage und so Zeugs - Du wolltest wissen was für Stimmungen da schwingen könnten, ich erklärs dir lang und breit, was ich da für Schwingungen spüre und du kommst mir mit dem Gesetzbuch und stellst mich als Nullchecker hin, weil dir die Schwingung offensichtlich nicht gefällt, die ich aussende?

wärst du ein Vertreter an meiner Haustür, würde ich dich jetzt mit Tränengas behandeln :O)

nene mien Jung, so wird das schonmal nix mit der Seriösität und so :O)

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3DworXX
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3DworXX's Beitrag vom 23.06.2010 um 16:59 Uhr // Beitrag Nr. 22
Die Bezeichnung ist nicht egal.

Beim Affiliate Marketing wird mit Empfehlungen gearbeitet. Jemand setzt einen Link auf seiner Webseite zu Deinem Produkt und kriegt Provision, wenn jemand über diesen Link kauft.
"Ich habe bei r2l einen 3D-Schrank gesehen. Schaut ihn auch an."

Beim MLM wird nicht empfohlen, sondern der Teilnehmer tritt aktiv in Deinem Namen auf und verkauft Deine Produkte. Er ist ein freiberuflicher Vertreter. In erster Linie geht es hier um den direkten Verkauf. Als Anreiz für den Teilnehmer kommt dann dazu, dass er an weiteren Teilnehmern mitverdienen kann.
"Ich komme von r2l und biete Ihnen folgende Produkte an."

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porono
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porono's Beitrag vom 23.06.2010 um 17:01 Uhr // Beitrag Nr. 23
Ich habe dich nicht als dümmlich bezeichnet. Das mit den Schwingungen ist richtig, das war meine Intention. Aber sachlich falsche Dinge muss man nunmal klarstellen. Das hat nichts mit der Schwingung zu tun.

Du verstehst den Unterschied noch nicht, daher nochmal zu Erklärung:

Ein illegales Schnellballsystem ist auf eine stetig wechsende Anzahl von Mitgliedern angewiesen, damit es überhaupt funktioniert. Kommen keine Mitglieder nach, bricht das System zusammen und vor allem die unterste Ebene trägt den Schaden.

Das MLM wie in meinem Beispiel benötigt einmal eine gewisse Zahl von Mitgliedern, damit die Provisionen in nennenswerte Höhen kommen. Es benötigt aber kein stetiges Wachstum. Sollten die Mitgliederzahlen / Verkaufszahlen stagnieren oder sogar sinken, bricht das System nicht zusammen. Es sinken nur die Provisionen. Es kommt niemand zu schaden, was beim Schnellballsystem der Fall ist.

Das ist ein Unterschied, die Unterscheidung ist wichtig und daher war deine Aussage sachlich falsch. Mehr habe ich nicht gesagt ;-)

Und Sinn dieses Thema ist es z.B., er erläutern wie man diesen Unterschied (den außer dir mit Sicherheit viele andere nicht direkt erfassen) kommuniziert :-)
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3DworXX
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3DworXX's Beitrag vom 23.06.2010 um 17:06 Uhr // Beitrag Nr. 24
2. Ist es nicht korrekt, dass das System auf eine Ständig wachsende Zahl von Benutzern angewiesen ist. Dann hast du das System nicht verstanden. Das Provisionssystem funktionier mit einem, mit fünf oder mit fünfhundert "Kunden" ;-)


Jain... das funktioniert für den Urheber, aber was ist mit dem, der als letzter geworben wurde? Für den funktioniert es nur, wenn er weitere Personen wirbt, sonst kriegt er keine Provision. Und da beißt sich die Katze in den Schwanz. Denn irgendwann gibt es niemanden mehr, den man werben kann, weil sich die Zahlen potenzieren. Ansonsten funktionieren die Rechenbeispiele auch nicht. Da bist Du ja nach wenigen Ebenen schon bei Zahlen angekommen, die über die deutsche Bevölkerung hinausgehen. Auch eine Doppelseite der Tageszeitung läßt sich maximal 7 Mal falten ;)

Vom Geldbetrag her macht dabei keiner einen Verlust, aber die Zeit, die investiert wird, ist doch nicht zu unterschätzen.

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porono
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porono's Beitrag vom 23.06.2010 um 17:17 Uhr // Beitrag Nr. 25
Ganz richtig :-), ABER:

Der Unterschied hierbei ist aber in der Tat, dass
1. kein finanzieller Verlust entsteht (zeitlicher Verlust entsteht auch bei anderen Vertriebsmodellen)
2. Das gesamte System nicht auf diese stetig wachsende Zahl angewiesen ist, um weiter zu funktionieren:
und 3. Das immer so ist: Wenn jemand im Direktvertrieb oder einem anderen Modell zu spät in den MArkt kommt, passiert mit ihm das gleiche: Er bekommt keine Kunden mehr.

Der einzige Effekt, der irgendwann eintritt (zumindest hofft wohl jede Initiator eines solchen Systems das, denn das würde bedeuten, dass es ein voller Erfolg war) ist, dass jeder zu werbende Kunde geworben wurde (hast du ja angesprochen). Das heißt aber nichts anderes, als das der Nachfrage-Markt gesättigt ist. Und das gibt es bei einem direkten Vertriebsmodell genauso.

Dem "Vertriebler" kann das also in jedem Vertriebsmodell passieren, dass er keinen Kunden mehr findet. Das ist nicht das Problem und nichts Modell-spezifisches.
Jaa... ehh... da wird ja auch viel geredet ...
[Bernd Stromberg, Capitolversicherung]

porono hat keine Dokumente & Informationen angehängt.

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