Apple schränkt iPhone-Entwicklerwerkzeuge ein
Nachdem Apple vor Kurzem schon mal ihren iPhone Shop kräftig entrümpelt hat um ungenehme Inhalte loszuwerden (Es dürfen nun zum Beispiel keine Mädchen mehr in Bikini zu sehen sein) folgt nun der zweite Zensur-Streich.
Mit der Veröffentlichung einer Vorabversion des iPhone OS 4 hat Apple auch die Lizenzbedingungen für Entwickler neu gestaltet. Durch diese Änderungen stehen viele iPhone Applikationen potentiell vor dem Aus. Denn das neue Lizenzabkommen schreibt vor welche Programmiersprachen zur Erstellung von iPhone Applikationen verwendet werden dürfen. Zitat:
“Applikationen müssen ursprünglich in Objective-C, C, C++ oder Javascript, wie es von der Webkit-Engine des iPhone OS ausgeführt wird, geschrieben sein, und nur Code, der in C, C++ und Objective-C geschrieben ist, darf direkt mit den dokumentierten APIs kompiliert oder verlinkt werden (beispielsweise sind Applikationen,
die gegen die dokumentierten APIs über eine zwischengeschaltete Übersetzung oder Kompatibilitätsschicht oder -werkzeug gelinkt sind, verboten).”
Entsprechen die Apps nicht diesen Kriterien, dürfen sie nicht mehr über den iPhone Shop vertrieben werden. Und sind somit faktisch vom iPhone Markt ausgeschlossen. Davon betroffen sind zum Beispiel alle mit dem Flash Compiler von Adobe erstellten Apps. Was wohl das Hauptziel dieser Zensur Attacke sein dürfte. Aber auch mit Titanium, Multimedia Fusion oder Unity erstellte Applikationen und Spiele könnten davon betroffen sein. Wir dürfen gespannt sein wie sich diese Sache weiterentwickelt. Die ersten Protestwellen rollen schon …
Quelle: http://www.golem.de/showhigh2....